Dreikönigstreffen 2012

Geschrieben von P. Baier, DJ3YB. Veröffentlicht in Berichte

Zum traditionellen Dreikönigstreffen kamen am Freitag, 6.1.2012 etwa 50 Freunde des Zugspitzrelais und der Großraumfuchsjagden nach Schloss Seefeld.
Unter den Gästen war auch unser neuer DV Manfred Lauterborn, DK2PZ, der nach dem Weißwurstessen über die aktuellen Herausforderungen im Distrikt berichtete und unsere erfolgreiche Fuchsjägerin und OVVin von C22, Frieda Werner, DL4RDM, mit der Ehrennadel für die 25-järige DARC-Mitgliedschaft auszeichnete.

 

 


 

Im Anschluss präsentierte Peter Baier, DJ3YB die Jahreswertrung der Großraumfuchsjagden für 2011 in den Kategorien Mobiljäger und Wertung nach Peilfehler für die Bänder 2 m und 70 cm. Ohne die Dauerfuchsjagden kamen neun GFJ‘s in die Wertung.

 

 

  • Bei den Mobiljägern teilen sich zwei Teams den ersten Platz, die acht Füchse innerhalb der Bakeneinschaltzeit erreichten:
    • Peter, DK8TG und Leonhard, DG9CAH.
  • Die Ergebnisse der „Jahreswertung nach mittlerem Peilfehler“ basieren auf fünf Pflichtfuchsjagden, wobei als Bonus für eine häufigere Teilnahme die fünf besten Ergebnisse in die Wertung kamen.
  • Folgende Fuchsjäger stehen auf dem Siegertreppchen:

2 m-Band:

1. Peter, DH4MPW, C28 mit einem mittleren Fehler von 1,7°

2. Frieda, DL4RDM, C22 mit 2,1°

3. Leonhard, DL4MEV, T08 mit 2,8°

 

70 cm-Band:

1. Peter, DH4MPW, C28 mit einem mittleren Fehler von 3,3°

2. Frieda, DL4RDM, C22 mit 3,4°

3. Alois, DL2RF, C22 mit 4,4°

 

Herzlichen Glückwunsch !

 

 


Nach Bekanntgabe der Jahreswertung zeigte uns Martin, DF3MC, der Organisator der Großraumfuchsjagden, eine amüsante und informative Präsentation des abgelaufenen Fuchsjagdjahres. Fotos der Fuchsstandorte - auch aus der Weltraumperspektive, die Gesamtbewertung der Fuchsjagden, Statistiken und nette Geschichten rund um die Fuchsjagden machten den Vortrag zu einem Erlebnis.
Zur Peilqualitätsbeurteilung aller GFJ’s errechnete Martin die Medianwerte für die Peilabweichung von 8,10° für 2m und 7,25° für 70cm.

 


Bis zum Neujahrtag wurden auch drei Dauerfuchsjagden mit Bakeneinschaltzeiten von jeweils mehreren Tagen abgehalten. Die Füchse standen bei DL0SA in München, bei DC5CQ in Meitingen und bei DF3MC in Oberau. Es wurden 55 Peilungen gemeldet und weitere 26 Mobiljäger-Teams fanden das Ziel.

 


Eine Fuchsanfahrt aus der Sicht des Mobiljägers zeigte Leonhard Rothwinkler, DG9CAH, in einer weiteren Präsentation. Anhand von Geländeschnitten und der oft verdeckten Sicht zur Bake machte er deutlich, wie Missweisungen durch Reflexionen am Gebirge entstehen.

 


Im letzen Vortrag erläuterte Peter Baier, DJ3YB die Herausforderungen beim Betrieb der Relais auf der Zugspitze. Neben den witterungsbedingten Umständen, wie starker Eisansatz an den Antennen und Sturmböen von über 200 km/h sind es vor allem EMV-Probleme, die mit der zunehmenden Computerisierung der Wetterwarte zusammenhängen. Die Erschließung geeigneter und bezahlbarer neuer Antennenstandorte ist daher von zentraler Bedeutung.

 

  • Neu hinzu kommt in diesem Jahr der Zwischenumsetzer für das ATV-Relais DB0QI. Dagegen ist der Betrieb des 23cm-Relais durch Galileo gefährdet. Ferner müssen alle drei Relais in den nächsten Jahren technisch erneuert werden.
    Da am Standort kein direkter Internetzugang möglich ist, ist für Echolink oder D-Star eine drahtlose Vernetzung, eventuell über Hamnet - aufzubauen. Das alles geht aber nur, wenn wir viele aktive Mitarbeiter haben und die Kasse durch Spenden gut gefüllt ist.
    Leider haben sich im letzen Jahr einige Relaisnutzer daneben benommen, so dass das Relais mehrmals abgeschaltet werden musste. Alle Relaisnutzer werden daher gebeten, sich an die von DL3MBG zusammengestellten Regeln zu halten.

 


Nach der Vorstellung von Peilgeräten, Diskussionen über Reflexionen und zahlreichen persönlichen Gesprächen verließen die letzten Teilnehmer am Spätnachmittag Schloss Seefeld.

 

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