Missweisende Peilung - rechtweisende Peilung

Geschrieben von df3mc. Veröffentlicht in Regeln

Bei sehr genauen Peilungen muss die Missweisung der Kompassnadel berücksichtigt werden.

Wenn man eine Peilung mit einem Magnetkompass durchführt, erhält man einen Peilwert, der auf „Magnetisch Nord“ bezogen ist: missweisende Peilung (QDM)

Für einen Eintrag in die Landkarte, wie auch für eine Peilmeldung bei der Großraum-Fuchsjagd, ist ein Peilwert erforderlich, der sich auf die geografische Nordrichtung (Gitternord, true north) bezieht: rechtweisende Peilung (QUJ).

Die Abweichung zwischen Magnetisch Nord und Geografisch Nord wird Missweisung oder Deklination genannt. Der Wert der Missweisung ist vom Standort abhängig und ändert sich im Lauf der Zeit. Für Jan. 2018 beträgt dieser Wert in München 3° 9‘, in östlicher Richtung. Definitionsgemäß ist das Vorzeichen östlicher Richtung positiv.

Das Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ stellt einen Rechner zur Verfügung, mit dem für jeden Ort und Zeit die genaue Deklination berechnet werden kann.

Die Umrechnung von einer missweisenden Peilung in eine rechtweisende Peilung ist ganz einfach, man muss nur die Vorzeichen richtig nehmen.

Es gilt: missweisende Peilung + Deklination = rechtweisende Peilung

 

 

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