Dauer-Fuchsjagd

Geschrieben von df3mc. Veröffentlicht in Regeln

Bei einer Dauer – Fuchsjagd wird der Fuchssender für einen längeren Zeitraum (einige Tage) an einem festen Standort aufgebaut.

 

Über einen Rufton mit 1750 Hz kann der Sender wie ein Relais aufgetastet werden. Er sendet dann für einen Zeitraum von ca 1 ½ min eine Bake mit seinem Rufzeichen und einem Info-Text aus.

Nach einer Auftastung wird der Sender für eine Minute für weitere Aktivierungen gesperrt.

Zwischen 8 Uhr und 20 Uhr erfolgt zusätzlich eine Aussendung alle 2 Stunden, genau zur vollen Stunde.

 

Die Peilergebnisse werden als E-Mail an die Leitstation geschickt.

In der Mail sollten enthalten sein:

  • Rufzeichen, Name
  • Zeit der Peilung
  • Standort der Peilung (Länge und Breite im Format Grad, Minuten, Sekunden)
  • Peilrichtung
  • verwendete Ausrüstung

 

Die Frequenz, auf der der Fuchs empfängt und sendet, wird in der Ausschreibung mitgeteilt. Derzeit wird hauptsächlich die Frequenz 145,550 MHz genutzt.

Es sind auch Kombinationen mit dem 70 cm-Band möglich. Die E-Mail Adresse der Leitstation findet sich ebenfalls in der Ausschreibung.

 

Auch ein Besuch beim Fuchs ist möglich. Der Leitstation wird der ermittelte Standort des Fuchses mitgeteilt.

 

Auswertung: Wie bei der "normalen" Großraum-Fuchsjagd geht es darum, eine möglichst genaue Peilung zu machen. Sieger ist, wer die geringste Abweichung zwischen der gemessenen Peilung und dem errechneten Sollwert erreicht.

 

Der Bakengeber im GFJ-Koffer kann in die Betriebsart „Dauer – Fuchsjagd“ programmiert werden. Mit der Logbuchfunktion werden alle Aktivierungen in einem Datenfile auf einem USB-Stick aufgezeichnet.

 

Am Standort des Fuchssender ist eine Stromversorgung (13,5V, 8A-10A) und eine Rundstrahlantenne für 2m erforderlich.

 

Wichtig: Bitte beim Auftasten die Nennung des eigenen Rufzeichens nicht vergessen!

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