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Fuchsjagd, Termine

Der Phasenpeiler nach DL6WA und DG2MHW

Veröffentlicht in Technik

Vorwort:

Der Phasenpeiler wurde von Hartmut Mazur, DL6WA (†), für eine Verwendung bei der Großraum-Fuchsjagd entworfen.

Wegen der verwendeten zwei Antennen, die in einigem Abstand montiert werden müssen, ist der gesamte Aufbau etwas sperrig und für “normale” Fuchsjagden, bei denen mehrere Sender möglichst schnell im Unterholz gefunden werden müssen, nicht unbedingt zu empfehlen.

 

Was ist ein “Phasenpeiler”, was kann er und was nicht ?

 

Der “Phasenpeiler” ist eine Baugruppe, die es erlaubt, zusammen mit einem einfachen FM-Empfänger den Standort eines Senders sehr genau (ca.+/- 2Grad ) zu peilen, viel genauer als es z.b. mit einer HB9CV oder einer Yagi möglich ist.

 

Andererseits verwendet der Phasenpeiler einfache Rundstrahlantennen (wie der Dopplerpeiler auch), ohne Antennengewinn, und ist daher nicht so empfindlich wie ein Empfänger mit einer Richtantenne. Wenn also das zu peilende Signal mit einer Yagi oder HB9CV schon schwach ist, dann wird der Phasenpeiler keine brauchbare Peilung ermöglichen. Andererseits wird der Phasenpeiler umso genauere Peilungen liefern, je stärker das Signal ist (aber nur so stark,dass der Empfänger nicht hoffnungslos über­steuert ist! ). Im Nahbereich des Senders ist also ein Dämpfungsglied am Empfänger-Eingang nötig.

 

Was ist zum Betrieb noch nötig?

 

Der Phasenpeiler-Zusatz funktioniert nur zusammen mit einem FM-Empfänger und zwei gleichartigen Antennen. Da beim Phasenpeiler die NF ausgewertet wird, ist eine NF-Verbindung vom Lautsprecherausgang des Empfängers zum Phasenpeiler nötig.

 

Bestandteile eines Phasen-Peilempfängers:

 

  • FM-Empfänger z.B.ein Handsprechfunkgerät
  • die Baugruppe Phasenpeiler
  • zwei gleiche Antennen,
    wobei es ziemlich gleichgültig ist, was für Antennen das sind. Dipole (lambda halbe lang ), Monopole (lambda viertel oder 5/8) oder Gummiwendelantennen sind alle brauchbar. Nur ist zu bedenken,dass Monopole und Wendelantennen kleinere Empfangspegel liefern als Dipole.
  • eine mechanische Halterung für die beiden Antennen, die sie in einem Abstand von lambda viertel bis lambda halbe fixiert (genauer Wert ist nicht wichtig!). Ein größerer Abstand ist möglich, aber nicht empfehlenswert, da die Anlage dann zu sperrig wird. Das Optimum liegt also bei einem Abstand von 50...100cm.
  • zwei gleich lange HF-Leitungen von den Antennen zum Phasenpeiler.
    Hier ist jedes HF-taugliche Koaxkabel verwendbar z.b. RG58c/u oder auch bessere Kabel, wenn vorhanden. Gleich lang heißt hier wirklich gleich (Toleranz < 1cm ! ), da bei Abweichungen der Peiler “schielt” !
  • eine zweiadrige Leitung vom NF-Ausgang des Empfängers zum NF-Eingang des Phasenpeilers.
    Hier reicht eine einfache Doppellitze (eine Ader NF,eine Ader Masse, abgeschirmte Leitung nicht nötig) mit Klinkensteckern völlig aus, da die Leitung kurz und der Lautsprecherausgang des Empfängers niederohmig ist (8Ohm).

 

Nach einer Beschreibung von DG2MHW

 

 

Aufbau des Phasenpeilers (DG2MHW)

Veröffentlicht in Technik

Vom Phasenpeiler wurden im Rahmen einer Bausatzaktion über 100 Exemplare erfolgreich nachgebaut. Derzeit ist eine Neuauflage des Bausatzes nicht vorgesehen.

Der Schaltplan des Phasenpeilers kann im Downloadbereich gefunden werden.

 

 

Ansicht von innen:

Das Platinenlayout kann auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden.

Ein Nachbau ist für private Zwecke zulässig, keine Haftung für irgendwelche Schäden !

 

Wie peilt man mit einem Phasenpeiler

Veröffentlicht in Technik

  1. Phasenpeiler und FM-Empfänger einschalten und den Empfänger auf die zu peilende Frequenz einstellen. Man hört die zu peilende Station, das Signal ist zusätzlich mit dem Schaltton überlagert.

  2. Mechanische Halterung mit dem Peiler und den Antennen so schwenken, dass ein Minimum der Lautstärke des Schalttons erreicht wird, bzw. dass die mittlere LED leuchtet. Damit liegt die Richtung zum Sender fest, senkrecht zur Verbindungslinie der beiden Antennen. Es ist nur noch festzustellen, ob der Sender vor oder hinter dem Peilenden steht.

  3. Dazu den gesamten Peiler etwas nach rechts oder links drehen, bis eine der seitlichen LEDs leuchtet.

  4. Nun gilt folgende Regel : dreht man den Peiler nach rechts und die links neben der Mitte liegende LED leuchtet,so befindet sich der Sender vor dem Peilenden. Leuchtet aber die rechts liegende LED,so ist der Sender hinter dem Peilenden, d.h. die leuchtende LED zeigt immer zum Sender !

Nach einer Beschreibung von DG2MHW

Missweisende Peilung - rechtweisende Peilung

Veröffentlicht in Regeln

Bei sehr genauen Peilungen muss die Missweisung der Kompassnadel berücksichtigt werden.

Wenn man eine Peilung mit einem Magnetkompass durchführt, erhält man einen Peilwert, der auf „Magnetisch Nord“ bezogen ist: missweisende Peilung (QDM)

Für einen Eintrag in die Landkarte, wie auch für eine Peilmeldung bei der Großraum-Fuchsjagd, ist ein Peilwert erforderlich, der sich auf die geografische Nordrichtung (Gitternord, true north) bezieht: rechtweisende Peilung (QUJ).

Die Abweichung zwischen Magnetisch Nord und Geografisch Nord wird Missweisung oder Deklination genannt. Der Wert der Missweisung ist vom Standort abhängig und ändert sich im Lauf der Zeit. Für Jan. 2018 beträgt dieser Wert in München 3° 9‘, in östlicher Richtung. Definitionsgemäß ist das Vorzeichen östlicher Richtung positiv.

Das Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ stellt einen Rechner zur Verfügung, mit dem für jeden Ort und Zeit die genaue Deklination berechnet werden kann.

Die Umrechnung von einer missweisenden Peilung in eine rechtweisende Peilung ist ganz einfach, man muss nur die Vorzeichen richtig nehmen.

Es gilt: missweisende Peilung + Deklination = rechtweisende Peilung

 

 

Wo ist der Fuchs ?

Veröffentlicht in Regeln

Der Sender wird im süd-oberbayerischen Raum oder in Schwaben - im Einzugsbereich des Zugspitz-Relais aufgebaut. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass von dem gewählten Standort eine ausreichend gute Abstrahlung besteht, um möglichst vielen Peilern eine Chance zu geben. Ggf. kann vorab das Ausbreitungsgebiet mit radio-mobile abgeschätzt werden. Der Standort sollte über allgemein befahrbare Straßen zugänglich sein.

Um eine ungefähre Standortangabe machen zu können, wurde der Bereich in Quadranten eingeteilt. Das Zentrum besteht aus einem Kreis mit 20km Durchmesser um die Mariensäule in München.

Die Quadranten bilden jeweils einen Winkel von 90°.

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